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Rubrik Forschung

Sprechen wir über Geld: Der Gender Pay Gap bei Professuren

26. November 2019 | Beate Kortendiek

Im Gender-Report 2019 zur Geschlechter(un)gerechtigkeit an nordrhein-westfälischen Hochschulen steht der Gender Pay Gap bei Professuren erstmalig im Fokus. Das kommt einem Tabubruch gleich: Kann sein, was nicht sein darf? Forschen und lehren Professorinnen und Professoren nicht unter gleichen arbeits- und besoldungsrechtlichen …

Sport für alle – auch für LSBTIQ?

12. November 2019 | Ilse Hartmann-Tews

Sport ist eine Männerdomäne. Diese Charakterisierung trifft in besonderem Maße auf den Fußball zu, ist aber auch generalisierbar. Ein historischer Blick verdeutlicht die tiefe Verankerung einer hierarchischen Geschlechterordnung im Sport. Nach dem zunächst gänzlichen Ausschluss von Frauen aus den olympischen Spielen der Neuzeit…

Frauen im Nonprofit-Sektor: (keine) Aufstiegschancen?

22. Oktober 2019 | Eckhard Priller | Annette Zimmer

Als Bereich von Gendergerechtigkeit ist der Nonprofit-Sektor bisher kaum im Blick. Dabei haben viele Nonprofit-Organisationen (NPOs) ihren Ursprung in sozialen Bewegungen, wie der Frauenbewegung. Die umfangreiche Freiwilligenarbeit bildet das gesellschaftliche Unterpfand der Demokratie. Außerdem boomt der Sektor: 3,1 Millionen…

„Wann ist man ein Mann?“ Wandel männlicher Lebenslagen und Transformation von Männlichkeit

10. September 2019 | Diana Baumgarten

„Was bedeutet es für euch, ein Mann zu sein?“ – Diese Frage haben wir für unser DFG-Forschungsprojekt „Neujustierungen von Männlichkeiten“ verschiedenen Männergruppen in unterschiedlichem Alter und in verschiedenen Städten in Deutschland gestellt. Sie scheint heute nicht mehr so einfach und vor allem nicht eindeutig zu…

Chick Lit, eine neue Welt-Frauen-Literatur?

03. September 2019 | Sandra Folie

Vom rosafarbenen Sammelband Chick Lit. The New Woman’s Fiction (2006) blickt uns eine stilisierte Frauenfigur in hochhackigen Schuhen, Minirock und mit Handtasche entgegen. Sie lehnt lässig zwischen den Titelwörtern „Chick“, einem Slangwort für ‚junge Frau‘, und der zu „Lit“ verkürzten Literatur. Dagegen zeigt das Cover von…

Marie Jahoda, Marienthal 2.0 und die Aktualität soziologischer Forschung

25. Juni 2019 | Andreas Kranebitter | Christina Liebhart | Christoph Reinprecht

1930 schloss die Textilfabrik in Marienthal, einer Industriesiedlung rund 30 km südöstlich von Wien; was diese Schließung für den Ort bedeutete, erhob und veröffentlichte die Forschungsgruppe rund um Marie Jahoda, Hans Zeisel und Paul F. Lazarsfeld in ihrer klassischen Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal. Ein…

Hat die EU ein Geschlecht?

11. Juni 2019 | Uta C. Schmidt

Forschung zum europäischen Integrationsprozess kann ergreifend, bildend – um nicht zu sagen sexy sein. Dies zeigt überzeugend der Band L’Europe, une chance pour les femmes? Le genre de la construction européenne. Im deutschsprachigen Kontext ist dieses historische Forschungsfeld noch nicht wirklich entdeckt worden und so folgt…

Alt, schwul, männlich? Positionierungen zu Männlichkeit von älteren schwulen Männern

28. Mai 2019 | Lea Schütze

Wie ältere und wie schwule Männer zu sein haben, ist gesellschaftlich umrissen – aber ältere schwule Männer? Sie werden erst seit Kurzem sowohl in Verhandlungen der ‚Community‘, wie auch in altenpolitischen und alterssoziologischen Debatten stärker in den Blick genommen. Subjektivierungsweisen älterer schwuler Männer sind…

„Es gibt da immer einen Weg“ – Genderbias durch Netzwerke in der Technik

09. April 2019 | Jennifer Dahmen-Adkins | Anne Göttgens | Andrea Wolffram

Chancengleichheit jenseits des Geschlechts – ist dies in Wissenschaft und Industrie Realität? Nach wie vor besetzen nur wenige Frauen hoch dotierte Positionen an Hochschulen oder in Wirtschaft und Industrie, obwohl der Frauenanteil der Studienanfänger*innen sowie Absolvent*innen in den letzten Jahren weiter gestiegen ist  (GWK…

Regina Jonas – die erste Rabbinerin weltweit

26. März 2019 | Uta C. Schmidt

Was heißt es wohl, die Allererste zu sein? Regina Jonas bemerkte später, es wäre ihr nicht darum gegangen, die Erste zu sein: „Lieber wünschte ich, ich wäre die 100.000!“ – Erfahrungsgeschichte und Erinnerungskultur setzen mitunter andere Akzente. Die Frauen, die sich in den 1970er-Jahren als Rabbinerinnen aufmachten, wussten…