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Schlagwort: Theorie

Offen für Überraschungen im Feld der Männlichkeitsforschung

30. April 2024 | Jana Fritsche | Sylka Scholz

Die Sektion Frauen- und Geschlechterforschung hat den Dissertationspreis 2023 an Jana Fritsche verliehen für ihre Arbeit „Über die Unwahrscheinlichkeit der Männlichkeitsforschung. Genealogie eines Forschungsfelds“. Das Buch ist nun in der Reihe Geschlecht und Gesellschaft erschienen. Sylka Scholz sprach mit der Autorin über…

Begriffe von Geschlechtsidentität in „Ontology and Oppression“: ein Kommentar

20. Februar 2024 | Emily Goldbeck

Geschlechtsidentität in die Theoretisierung von Geschlecht einzubeziehen, ist ein begrüßenswerter und transfreundlicher Anspruch. Katharine Jenkins unterscheidet in ihrem Buch Ontology and Oppression: Race, Gender, and Social Reality drei verschiedene Dimensionen von Geschlecht: 1. als Position innerhalb gesellschaftlicher…

Die Auflösung des Subjekts oder: Feministische Kämpfe gegen- statt miteinander?

13. Februar 2024 | Mona Dierkes

„FLINTA – Subjekttheoretische Implikationen eines Akronyms“ – unter diesem Titel hielt die Politikwissenschaftlerin Chantalle El Helou im Rahmen der Veranstaltungsreihe „KriDi – Kritischer Dienstag“ an der Uni Duisburg-Essen am 14. November 2023 einen Vortrag. Bereits im Vorfeld hatte das autonome feministische Referat (FemRef)…

Spurensuche nach queerer Erinnerung – Critical Fabulation in LO QUE SE HEREDA

30. Januar 2024 | Lukas Wierschowski

Mit zunehmender Sichtbarkeit queerer Menschen wächst auch das Interesse an vergangenen queeren Identitäten. Bei der Spurensuche tauchen immer wieder Zeugnisse von Menschen auf, deren Identität unsichtbar geblieben oder stark verhüllt worden ist. Es ergibt sich die Frage, wie filmisch an queere Menschen erinnert werden kann, von…

Männlichkeit verraten?! Kim Posster über das Scheitern gegenwärtiger Männlichkeitskritik

14. November 2023 | Kim Posster | Johanna Niendorf

Angesichts der Permanenz sexistischer Verhältnisse, frauenfeindlicher und sexueller Gewalt wird insbesondere von feministischer Seite immer wieder eine kritische Auseinandersetzung mit Männlichkeit gefordert. Unter dem Begriff der ‚kritischen Männlichkeit‘ versammeln sich Ansätze, Gruppen und Initiativen, die versuchen, die…

Zeit

Queer Time/Queer History

07. November 2023 | Helmut Puff

Ein Interesse an Zeit, Zeitlichkeit und Verzeitlichung lässt sich bis auf die Anfänge der Queer Studies zurückverfolgen. Deren Theoriebildung hat sich unter anderem an der Gültigkeit von Kategorien in der Zeit entzündet. Heterosexualität, Homosexualität, Bisexualität oder Asexualität halten demnach das Versprechen nicht, welches…

Theorizing nonbinary identity management: Helana Darwin’s “Redoing Gender”

22. August 2023 | Leonie Schulz

Increasing societal visibility of trans people has been accompanied by a rise in the visibility of trans people in academia, with a growing number of scholars doing research on, and most importantly (but not to be taken for granted), for trans people. Heretofore, the experiences of nonbinary people have not been considered to…

Macht

Menschen. Macht. Geschichte.

26. Oktober 2022 | Christel Baltes-Löhr

In welchen Bezügen stehen Macht, Herrschaft, Gewalt, Autorität, Wirkmächtigkeit, Legitimierung zueinander und welche Rolle spielt Geschlecht bei alledem? Aus diesen konglomerierenden Verhältnissen möchte ich zwei Aspekte herausgreifen und der Frage nachgehen: Gibt es Macht ohne Herrschaft (vgl. Knepler 2004)? Und was ist im…

Macht

Rhetorisch-epistemische Unterdrückung am Beispiel von trans* Erfahrungen

25. Oktober 2022 | Flora Löffelmann

Stellen Sie sich folgende Situation vor: ein trans* Mann würde gerne eine Hormontherapie beginnen und braucht hierzu die Erlaubnis einer*s Psycholog*in [1]. Im Gespräch mit dieser*m ist er dazu gezwungen, über sich selbst und seine verkörperte Situiertheit Auskunft zu geben, über sein Selbstbild auf eine gegenderte Art und Weise…

Theologisches Neuland oder: der religiöse Horizont des Butler‘schen Denkens

16. August 2022 | Claudia Willms

Während der Frankfurter Adorno-Vorlesungen im Jahr 2002 konnte ich, eine Studentin im dritten Semester, der Philosophin Judith Butler im Rahmen eines Arbeitskreises eine brennende Frage stellen: Warum ihre Texte nicht stärker darauf angelegt seien, verstanden zu werden. Butler wendete sich in ihrer Antwort ernsthaft interessiert…