25. November 2025 Tina Leber
In den Medien finden sich aktuell diverse Berichte über Angriffe auf Personen, die sich aktiv für demokratische Werte einsetzen oder mit ihrer Sichtbarkeit als Symbol für emanzipatorische Veränderung stehen. Betroffenenselbstorganisationen und Beratungsstellen weisen auf eine deutliche Zunahme solcher Gewalttaten hin und verorten diese vorwiegend im Kontext autoritärer Dynamiken (zum Begriff: Decker/Brähler 2020: 15). Gleichzeitig bewerten sie die gesellschaftspolitische Reaktion auf rechte politische Gewalt überwiegend kritisch (bspw. LSVD⁺ 2025; Verband der Beratungsstellen 2025).
Dieser Beitrag fokussiert die gesellschaftliche und individuelle Wahrnehmung und Einordung unterschiedlicher Bedrohungen von Personen, die sich gegen Rechts engagieren. Er stellt dazu einen Ausschnitt der Ergebnisse des Forschungsprojekts BEWARE: Bedrohte Demokratieprojekte wappnen und resilient machen vor und vertieft diese mit Blick auf die Bedeutung von Geschlecht.
Demokratiearbeit gegen Rechts
Das spezifische Feld der zivilgesellschaftlichen Demokratiearbeit gegen Rechts – als berufliche Tätigkeit oder als aktivistisches Engagement – zeichnet sich im Kern durch die Herstellung, Sicherung und Weiterentwicklung demokratischer Strukturen aus. Darüber hinaus positionieren sich die Akteur*innen vorrangig gegen die extreme Rechte und/oder Inhalte entsprechender Ideologie. Es gibt zahlreiche Verknüpfungen und Berührungspunkte zu anderen (z. B. queeren) emanzipatorischen (Protest-)Bewegungen, Arbeitsfeldern und Akteur*innen.
Das Forschungsprojekt BEWARE untersucht seit Januar 2023 unterschiedliche Dimensionen von Bedrohungen gegen Akteur*innen der Demokratiearbeit. Im Rahmen des Projektes wurden im Zeitraum von Juli bis Dezember 2023 bundesweit zwanzig Personen aus dem Feld in teilstrukturierten Leitfadeninterviews zu ihrem Bedrohungserleben befragt. Im April 2024 fand darüber hinaus eine quantitative Online-Befragung derselben Zielgruppe statt, im Rahmen derer 561 verwertbare Datensätze erhoben wurden.
Vier Dimensionen von Bedrohungen
Basierend auf dem bisherigen Forschungsstand und den Ergebnissen unserer qualitativen Befragung konnten wir vier Dimensionen von Bedrohungen ausmachen, die sich in der Praxis oftmals verzahnen und nicht immer eindeutig voneinander abzugrenzen sind: gewaltbezogene Angriffe, politische Interventionen, ein gesellschaftspolitisches Bedrohungsszenario und Bedrohungserwartungen (vgl. Abb. 1). 79 Prozent der von uns Befragten haben im Rahmen ihres Engagements bereits gewaltbezogene Angriffe erlebt. Aus dem aktuellen Forschungsstand (bspw. Schuhmacher et al. 2021; Schroeder et al. 2020) und den Erhebungen des Projekts wird jedoch deutlich, dass gewaltbezogene Angriffe nicht die einzige Dimension von Bedrohungen ist, die Betroffene aktuell herausfordert. Auch demokratische und juristische Mittel wie „Kleine Anfragen“ im Parlament oder „Anzeigen“ beim Finanzamt zur Aberkennung der Gemeinnützigkeit von Vereinen werden von extrem rechten Akteur*innen genutzt, um Demokratiearbeit unter Druck zu setzen, einzuschränken oder gezielt zu verhindern.
68 Prozent der Engagierten gaben an, von solchen politischen Interventionen schon einmal adressiert worden zu sein. Dies erzeugt Unsicherheit auch bei denjenigen, die (noch?) nicht persönlich betroffen sind. Solche Bedrohungserwartungen sind nicht bloß eine Folge der Interventionen, sondern strategisch einkalkuliert. Darüber hinaus werden sie aus Sicht der Befragten durch ein gesellschaftspolitisches Bedrohungsszenario gerahmt. Diese dritte Bedrohungsdimension betrifft die Engagierten nicht nur abstrakt als Mitglieder der Gesellschaft, sondern ganz konkret – eben weil sie sich für die Demokratie einsetzen. 76 Prozent der Befragten sehen die Demokratiearbeit als solche durch Rechtsextremismus [1] stark bis sehr stark bedroht. Für alle Bedrohungsdimensionen wird die AfD als verantwortliche Akteurin am häufigsten benannt (vertiefend Küpper et al. 2024; Leber/Küpper 2024).
Geschlecht als relevante Kategorie extrem rechter Agitation
Bei Angriffen auf die Demokratiearbeit und Personen, die – zu Recht oder zu Unrecht – als Aktivist*innen ausgemacht werden, handelt es sich nicht um ein genuin neues Phänomen (bspw. Opferperspektive e. V. 2015; Kössler/Steuwer 2023). Gewalt ist ein inhärenter Bestandteil der Ideologie und Handlungspraxis der extremen Rechten. Sie differenziert sich jedoch in Abhängigkeit der gesellschaftspolitischen Konstitution, der Handlungsarenen und der beteiligten Akteur*innen auf sehr unterschiedliche Weise aus (Leber 2025). Geschlecht spielt dabei eine besondere Rolle.
Geschlecht, vergeschlechtlichte Beziehungen und Institutionen sowie Sexualität sind zentral für das Gesellschaftsverständnis der extremen Rechten und daraus abgeleitete diskursive Strategien. Ausformuliert wird ein überwiegend heteronormativer, völkisch-nationalistischer und autoritärer Gesellschaftsentwurf (bspw. Wildt 2017; Czymmek 2018), der inhaltliche und strategische Allianzen mit unterschiedlichen, bspw. konservativen (christlichen) Akteur*innen ermöglicht (bspw. Beobachtungsstelle 2021). Bedrohungen gegen (vermeintlich) politische Gegner*innen sind folglich eingebunden in reaktionäre, biologistische, essenzialistische und bisweilen misogyne und (hetero-)sexistische Geschlechterkonzepte (bspw. Henninger et al. 2021; Henninger/Birsl 2020; Hark/Villa 2015).
Misogyne Bedrohung – gesellschaftliche Missachtung – kollektives Wissen
Geschlecht ist sowohl in Bezug auf die Strategien und Inhalte von Bedrohungen als auch für die Wahrnehmung und Wirkung von Angriffen relevant. Dies gilt für die Einordnung der Bedrohung durch die Betroffenen, aber auch für die gesellschaftliche Rezeption und Reaktion. Gerade die Andeutung sexualisierter Gewalt nimmt neben Abwertungen der adressierten Körper und Kompetenzen eine bedeutsame Rolle in den Angriffen gegen Frauen ein und wird als solche von den Betroffenen eingeordnet.
Dabei sind gesellschaftliche Institutionen oft selbst von Sexismus geprägt oder weisen eine mangelhafte Sensibilität und fehlende entsprechende Expertise auf. Als problematisch benannt wurden von unseren Interviewpartner*innen hier vor allem Sicherheitsbehörden wie Polizei oder Verfassungsschutz (vgl. Hunold et al. 2025; Derin/Singelstein 2022), aber auch Parlamente (vgl. Rudolph 2025) und Gerichte (vgl. Dackweiler 2002; Wersig 2019; grundlegend Smaus 1990). Das Wissen über institutionellen Sexismus ist gerade in der (aktivistischen) Demokratiearbeit ausgeprägt, da diese, wie eingangs beschrieben, personelle und inhaltliche Schnittstellen auch zu feministischen Bewegungen aufweist. Dies trägt einerseits zu einer gesteigerten Vorsicht bei der Sichtbarmachung von Angriffen und der Einforderung von Unterstützung bei. Andererseits können Engagierte auf kollektives Wissen aus feministischen Institutionen und Kämpfen zurückgreifen und es in ihre jeweiligen Teams und Gruppen einbringen. Dies stärkt sie individuell, trägt aber darüber hinaus auch zu einer inhaltlichen und organisatorischen Weiterentwicklung des Handlungsfeldes bei, z. B. bei der Etablierung von Unterstützungsnetzwerken für den Umgang mit Bedrohungen.
Dem Druck zum Trotz – das Engagement geht weiter
Politisch Engagierte stehen aufgrund der selbstgewählten Exponierung in besonderem Maße unter dem Druck, ihre eigene Betroffenheit zu rechtfertigen (vgl. Köbberling 2018: 258). Dieses Gefühl des Rechtfertigungsdrucks ist eng verknüpft mit der Einschätzung (gerade langjährig) Engagierter, dass politische Angriffe durch die extreme Rechte gesellschaftlich nicht ausreichend wahrgenommen, verharmlost oder fehlinterpretiert würden. Parallel dazu werde das eigene Engagement negiert, delegitimiert oder mit dem Handeln der Bedrohenden gleichgesetzt (vertiefend Kössler/Steuwer 2023; Bock et al. 2023).
In unserer Studie wird sichtbar, dass Menschen sich trotz (oftmals früher biografischer) Bedrohungserfahrungen und einer unsicheren gesellschaftspolitischen Unterstützung weiter gegen Rechts engagieren (bspw. Keller 2023). Bedrohungserfahrungen sind zum Teil sogar höchst relevant für die Entwicklung des politischen Selbstkonzeptes und damit zentral für die Motivation, sich zu engagieren. Dies gilt auch für Personen, die vergeschlechtlichte oder rassifizierte Sozialisationserfahrungen gemacht haben und im Engagement gegen Rechts gegen diese Gesellschaftsverhältnisse und ihre Verschärfung ankämpfen. Bedrohungen weisen daher auch ein produktives Moment auf (vgl. Hentschel/Krasmann 2020).
Neben den Herausforderungen betonen die Interviewten, dass das Engagement mit Spaß, wichtigen sozialen Kontakten und Erfahrungen von Selbstwirksamkeit verbunden ist. Gerade in Anbetracht der wahrgenommenen Normalisierung autoritärer Positionen und Politiken wird die eigene Demokratiearbeit überwiegend als alternativlos angesehen. Denn der Schutz vor rechter Gewalt, nicht nur für sich selbst, sondern vor allem für vulnerable gesellschaftliche Gruppen, stellt für 92 Prozent der Befragten ein zentrales Handlungsmotiv ihres Engagements dar.
[1] Die Akteur*innenkategorisierung „rechtsextrem“ wird im Rahmen der Studie und der Ergebnisdarstellung als Chiffre benutzt, welche sich aus der breiten Kenntnis und Verwendung in Praxis, Wissenschaft, Politik und medialer Darstellung ergibt. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Begriff und dem zugrunde liegenden Konzept findet sich z. B. bei Forum für kritische Rechtsextremismusforschung (2011) oder bei Virchow (2016).
Literatur
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