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Antifeminismus

Antifeminismus und die Fortschreibung von Marginalisierungen in digitalen Räumen

07. Oktober 2021 Katharina Mosene

Auch wenn das Internet für viele marginalisierte gesellschaftliche Gruppen (#metoo, #metwo, #schauhin, #ThingsDisabledPeopleKnow) Raum für kommunikative Selbstverwirklichung, Reichweite und Allianzen bietet, sind diese Gruppen zugleich in dieser digitalen Welt nach wie vor in besonderem Maße von Diskriminierung betroffen. Digitale Gewalt und hate speech sind im Netz präsent (vgl. Frey 2020), manifestiert in etablierten Mustern von Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung, Trans‑ und Homophobie.

Als spezifische Form von digitaler Gewalt spiegelt hate speech so die etablierten gesellschaftlichen Ausschlussysteme von sex und gender,class, race und ethnicity,language, age, ability und lookism (vgl. Kettemann/Mosene 2019). Darüber hinaus erhöht die Zugehörigkeit zu mehr als einer marginalisierten Gruppe, die im Netz angefeindet wird, die Gefahr, Opfer digitaler Gewalt zu werden. Hinzu kommen Filterblasen und Echokammerneffekte (vgl. z.B. Rau/Stier 2019), sowie Technologien und Algorithmen, die einer Aufmerksamkeitslogik folgen und nicht selten das Gesagte lautverstärken (vgl. z.B. Whittaker et al. 2021).

Intersektionale Verschränkungen

Amnesty International bestätigte in 2018, dass „Frauen of Colour, Frauen religiöser oder ethnischer Minderheiten, lesbische, bisexuelle, transsexuelle oder intersexuelle (LBTI) Frauen, Frauen mit Behinderungen oder nichtbinäre Personen, die den traditionellen Geschlechternormen von Männern und Frauen nicht entsprechen, [im Internet] oft Formen von digitaler Gewalt ausgesetzt sind, die sie auf einzigartige oder besondere Weise betrifft“ (Amnesty International 2018). An gleicher Stelle weist Amnesty darauf hin, dass Frauen* wie Feministinnen, die sich gezielt für Frauenrechte einsetzen, und Frauen*, die in der Öffentlichkeit stehen, wie Journalistinnen und Politikerinnen, besonders von hate speech betroffen sind (Amnesty International 2018). Selbiges finden wir in einer aktuellen Erhebung von Plan International, die weltweit junge Frauen* von 15–25 Jahren zum Thema Digitale Gewalt befragt haben (Plan International 2020, 8). Der Corona-Lockdown hat diese Ausmaße zusätzlich um ein Vielfaches verstärkt (vgl. Shephard 2021; Landesanstalt für Medien NRW 2021). Legt man einen besonderen Fokus auf den Komplex sexist hate speech, so wird schnell deutlich, dass hate speech Frauen* unterschiedlich stark betrifft, sie aber vor allem in ihrer Unterschiedlichkeit betrifft und das Thema daher nie aus dem intersektionalen Kontext gehoben werden darf (Geschke et al. 2019).

Silencing

Alle derzeit vorliegenden Studien zu den Erfahrungen deutscher Internetnutzer*innen mit hate speech im Internet zeigen deutlich, dass Menschen, die hate speech erfahren, sich nicht selten aus dem Internet zurückziehen (vgl. Amnesty International 2018; Plan International 2020; Geschke et al. 2019). Durch hate speech hervorgerufenes sogenanntes silencing wird oftmals gezielt eingesetzt, um gegen bestimmte (marginalisierte) Gruppen vorzugehen. Fast immer zieht dies mit Blick auf die Verursachenden keine rechtlichen Konsequenzen nach sich. Für die Betroffenen bedeutet dies nicht nur eine gefährliche Einschränkung ihrer Meinungsfreiheit, sondern auch eine verzerrte Mehrheitswahrnehmung im sogenannten öffentlichen Diskurs.

Digitale Gewalt als Straftatbestand?

Trotzdem findet der gesamte Kontext hate speech und Digitale Gewalt weder wissenschaftlich (was den Mangel an validen Daten, Zahlen und Statistiken erklärt) noch politisch und juristisch die Form von Aufmerksamkeit, die aktuell geboten wäre. Vor allem der Faktor der häuslichen Digitalen Gewalt, als Fortschreibung des Diskurses um Gewalt gegen Frauen* wird unterschätzt, ebenso die Vielzahl weiterer Varianten von Digitaler Gewalt, die anknüpfen an analoge Praktiken tradierter Ausschluss- und Diskriminierungssysteme. Dazu gehören kontrollierende Überwachungstechnologien in Apps und Hardware ebenso wie Doxing (das unbefugte Öffentlichmachen sensibler persönlicher Informationen einer Person) und Stalking (vgl. Roth 2018, 2019). Am wenigsten Beachtung innerhalb der gesellschaftlichen Debatte findet noch immer der Kontext der bildbasierten sexualisierten Gewalt – die Strafverfolgung steht diesem Komplex zumeist völlig plan- und zahnlos gegenüber (vgl. Cater 2021; Köver 2021). Nicht selten liegen im Zusammenhang mit hate speechvalide Straftatbestände vor: Volksverhetzung, Beleidigung, Nötigung, Bedrohung, Üble Nachrede, Verleumdung, Nachstellung und Gewaltdarstellung. Polizeien und Staatsanwaltschaften müssen zunehmend darauf sensibilisiert und politische Zuständigkeiten definiert werden (vgl. Shepard 2021; Shepard 2020; Deutscher Juristinnenbund 2020; Deutscher Juristinnenbund 2021).

Ort der Freiheit, Ort der Radikalisierung

Das Internet ist ein Ort der Freiheit, es ist zugleich ein Ort, der missbraucht wird, um Menschen zu radikalisieren und Hassrede zu platzieren. Hate Speech wird nicht selten zu hate crime, und spätestens hier ist der Punkt erreicht, an dem Gewalterfahrungen aus dem vermeintlich privaten Raum der Betroffenheit austreten in die analoge öffentliche Sphäre. Antifeminismus im Netz – so könnte man zugespitzt sagen – ist das („folgerichtige“) Ergebnis von radikaler gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in Form einer Herabwürdigung von Frauen* und LGBTIQA+ Communities durch gewalttätige und bedrohliche Sprache (vgl. Drüeke/Klaus 2014; Drüeke/Peil 2019).

Schon seit einigen Jahren beobachten wir eine zunehmende Radikalisierung in der traditionellen Verschränkung von Misogynie, Antifeminismus, Antisemitismus und Rassismus, basierend auf reaktionären, konservativen Wertekontexten und geschlossenen, nicht selten verschwörungsmythologisch aufgeladenen Weltbildern (vgl. Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung 2021). Zunehmend organisiert sich so vor allem online eine Bewegung, die bereit ist, aus der Sphäre des Sagbaren auszutreten und ihren Hass in Form von Gewalt auf die Straße zu tragen. Alltagssexismus in Form von Sprache, Memes und Herabwürdigungen, verstärkt in und durch verschwörungsmythologische Gruppen, ist nicht selten das erste Eingangstor hin zu einer massiven Radikalisierung breiter Gruppen von Gesellschaft und kann bis zu menschenfeindlichen Attentaten und Femiziden reichen (vgl. Hartmann 2021).

Verbindende Gewebestrukturen

Diese Gruppen sind längst nicht mehr auf den etablierten Plattformen unterwegs; sie organisieren sich als Community auf einem der vielen xChans oder bei Telegram, in der vermeintlich „privaten“ Eins-zu-Eins–Kommunikation, unreguliert, unbeachtet – obwohl diese Kanäle längst zu echten Sendeorganen und Foren geworden sind, in denen viele Tausende mitlesen (vgl. Institute for Strategic Dialogue 2020). Gesine Agena und Judith Rahner schreiben dazu: „Die Hierarchisierung und Abwertung von Frauen und ‚Weiblichkeit‘ unter Männer und ‚Männlichkeit‘ mischt sich insbesondere in aktuell populären Verschwörungsideologien mit Antisemitismus und Rassismus – dieses Gemisch ist eine treibende Kraft für Gewalt und Terrorismus“ (Agena/Rahner 2021).

Viel zu selten wird darauf geschaut, dass heteronormative Weltbilder häufig mit geschlossenen antifeministischen Weltbildern einhergehen sowie Frauenfeindlichkeit mit LGBTQIA+-Feindlichkeit. Dies belegt auch die aktuelle Leipziger Autoritarismus-Studie: Demnach hat jeder vierte (!) Mann in Deutschland ein geschlossenes, antifeministisches Weltbild (Höcker/Pickel/Decker 2020). Gleichzeitig wird deutlich, dass antifeministische Ressentiments mit politischen Aspekten rechtsradikaler und rechtsextremistischer Denkweisen korrespondieren (vgl. Höcker/Pickel/Decker 2020): Das Internet fungiert hier als „Radikalisierungsmaschine“ (Ebner 2019), in der strukturierende Algorithmen teils noch immer Aufmerksamkeit inExtremen steuern und leiten.

Wesensverwandtschaft von Antifeminismus und Rechtsextremismus

Antifeminismus und Rechtsextremismus sind wesensverwandt: „Bedauerlicherweise ist innerhalb der im öffentlichen Diskurs verbreiteten Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus das Thematisieren von Antifeminismus, Heteronormativität und Frauenhass vergleichsweise unterrepräsentiert“, so die Amadeu Antonio Stiftung (2021). Außerdem muss die Intersektion verschiedener Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zunehmend in den Fokus gerückt und als solche adressiert werden.

Egal ob Halle, Christchurch oder Santa Barbara – in allen hinterlassenen Manifesten der Attentäter finden sich geschlossene antisemitische Weltbilder, getrieben von rassistischen und antifeministischen Ideologien und Überzeugungen. Innerhalb dieser rechtsextremen und rechtsterroristischen Gruppen spielt Geschlecht eine wesentliche Rolle, dies sollte endlich anerkannt werden. Frauen- und LGBTQIA+-Hass ist keine Privatsache (vgl. Ebitsch 2021), er verfängt in patriarchalen Gesellschaften bis in die Mitte der Gesellschaft und muss stets mit dieser zusammen adressiert werden.

„Hallo, mein Name ist Anon, und ich glaube, der Holocaust hat nie stattgefunden. Feminismus ist schuld an der sinkenden Geburtenrate im Westen, die die Ursache für die Massenimmigration ist – und die Wurzel dieser Probleme ist der Jude“ (zit. n. Hindrichs 2021), sagte der Halle-Attentäter in seine Helmkamera, kurz bevor er ein Massaker in einer Synagoge anrichten wollte. Er wird nicht der Letzte bleiben.

Literatur

Agena, Gesine/Rahner, Gesine (2021): Antifeminismus, gewaltbereiter Rechtsextremismus und Geschlecht. Zugriff am 23.09.2021 unter https://heimatkunde.boell.de/de/2021/04/14/antifeminismus-gewaltbereiter-rechtsextremismus-und-geschlecht.

Amadeu Antonio Stiftung (2021): Frauenhassende Online-Subkulturen. Ideologien – Strategien – Handlungsempfehlungen, Berlin. Zugriff am 23.09.2021 unter https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/wp-content/uploads/2021/05/FrauenhassOnline_Internet.pdf.

Amnesty International (2018): Online Violence against Women, Chapter 2. Zugriff am 23.09.2021 unter https://www.amnesty.org/en/latest/research/2018/03/online-violence-against-women-chapter-2.

Cater, Leonie (2021): How Europe’s privacy laws are failing victims of sexual abuse. Zugriff am 23.09.2021 unter https://www.politico.eu/article/how-europe-privacy-laws-are-failing-victims-of-sexual-abuse.

Deutscher Juristinnenbund (2020): Stellungnahme: 20-14 zum Referentenentwurf des BMJV: Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG). Zugriff am 23.09.2021 unter https://www.djb.de/presse/stellungnahmen/detail/st20-14/.

Deutscher Juristinnenbund (2021): Policy Paper – Das Netz als antifeministische Radikalisierungsmaschine. Policy Paper zur Bedeutung von Frauenhass als Element extremistischer Strömungen und der radikalisierenden Wirkung des Internets, 9. September 2021. Zugriff am 23.09.2021 unter https://www.djb.de/fileadmin/user_upload/st21-18_Antifeminismus_im_Netz.pdf.

Dritter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung (2021): Digitalisierung geschlechtergerecht gestalten. Gutachten für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. Berlin: Geschäftsstelle Dritter Gleichstellungsbericht. Zugriff am 23.09.2021 unter www.dritter-gleichstellungsbericht.de/gutachten3gleichstellungsbericht.pdf.

Drüeke, Ricarda/Peil, Corinna. (2019): Haters gonna Hate. Antifeministische Artikulationen in digitalen Öffentlichkeiten. In: Näser, Lather, Marion/Oldemeier, Anna Lena/Beck, Dorothea (Hg.): Backlash?! Antifeminismus in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft (Geschlecht zwischen Vergangenheit und Zukunft, Band 8), Roßdorf: Ulrike Helmer Verlag, S. 191–212.

Drüeke, Ricarda/Klaus, Elisabeth (2014): Öffentlichkeiten im Internet: Zwischen Feminismus und Antifeminismus. In: Femina Politica 23 (2), S. 59–71.

Ebitsch, Sabrina (2021): Frauenhass ist keine Privatsache. Zugriff am 23.09.2021 unter  https://www.sueddeutsche.de/politik/extremismus-sexismus-1.5284092.

Ebner, Julia (2019): Radikalisierungsmaschinen – Wie Extremisten die neuen Technologien nutzen und uns manipulieren, Berlin: Suhrkamp Nova.

Frey, Regina (2020): Geschlecht und Gewalt im digitalen Raum. Eine qualitative Analyse der Erscheinungsformen, Betroffenheiten und Handlungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung intersektionaler Aspekte. Expertise für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. Zugriff am 23.09.2021 unter  www.dritter-gleichstellungsbericht.de.

Geschke, Daniel/Klaßen, Anja/Quent, Matthias/Richter, Christoph (2019): #Hass im Netz/ Der schleichende Angriff auf unsere Demokratie. Eine bundesweite repräsentative Untersuchung. Zugriff am 23.09.2021 unter https://www.idz-jena.de/forschung/hass-im-netz-eine-bundesweite-repraesentative-untersuchung-2019/.

Hartmann, Tina (2021): Was Antisemitismus und Rassismus mit Femizid zu tun haben. Frankfurter Rundschau, 24.03.2021. Zugriff am 23.09.2021 unter https://www.fr.de/meinung/gastbeitraege/rassismus-femizid-antisemitismus-frauen-minderheiten-90256124.html.

Hindrichs, Benjamin (2021): Rechter Terror, verständlich erklärt. Kratreporter, 25.03.2021. Zugriff am 23.09.2021 unter https://krautreporter.de/3733-rechter-terror-verstandlich-erklart?shared=0a7852ab-a7d5-4896-8102-75767c25a0bc.

Höcker, Charlotte/Pickel, Gert/Decker, Oliver (2020): Antifeminismus – das Geschlecht im Autoritarismus? Die Messung von Antifeminismus und Sexismus in Deutschland auf der Einstellungsebene. In: Decker/Brähler (Hg.): Autoritäre Dynamiken. Heinrich Böll-Stiftung, Otto Brenner-Stiftung. Zugriff am 23.09.2021 unter https://www.boell.de/sites/default/files/2020-11/Decker-Braehler-2020-Autoritaere-Dynamiken-Leipziger-Autoritarismus-Studie.pdf?dimension1=ds_leipziger_studie#page=250.

Institute for Strategic Dialogue (2020): The Online Ecosystem of the German Far-Right. Zugriff am 23.09.2021 unter https://www.isdglobal.org/wp-content/uploads/2020/02/ISD-The-Online-Ecosystem-of-the-German-Far-Right-English-Draft-11.pdf .

Kettemann, Matthias C./Mosene, Katharina (2019): Hassrede und Katzenbilder: Ausgewählte menschenrechtliche Aspekte der Governance von Meinungsäußerungen im Internet. In: Greif, Elisabeth/Ulrich, Silvia (Hg.): Hass im Netz – Grenzen digitaler Freiheit, Tauner Verlag: Linz, S. 92–122.

Köver, Chris/Dinges, Serafin (2021): Ungewollt nackt im Netz. Netzpolitik.org, 20.02.2021. Zugriff am 23.09.2021 unter https://netzpolitik.org/2021/npp-223-zu-gewalt-auf-pornoplattformen-ungewollt-nackt-im-netz/.

Landesanstalt für Medien NRW (2021): forsa-Studie zur Wahrnehmung von Hassrede im Internet – Mehr Hass im Netz im Corona-Jahr. Zugriff am 23.09.2021 unter https://www.medienanstalt-nrw.de/presse/pressemitteilungen-2021/2021/juni/neue-forsa-zahlen-zur-wahrnehmung-von-hassrede-im-netz.html.

Plan International (2020): Free to be Online. Erfahrungen von Mädchen und jungen Frauen mit digitaler Gewalt. Zugriff am 23.09.2021 unter https://www.plan.de/freedom-online.

Rau, Jan/Stier, Sebastian. (2019): Die Echokammer-Hypothese: Fragmentierung der Öffentlichkeit und politische Polarisierung durch digitale Medien? Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft, 13, https://doi.org/10.1007/s12286-019-00429-1.

Roth, Anne (2018): CCC Congress, Dezember 2018. https://media.ccc.de/v/35c3-10023-stalking_spy_apps_doxing_digitale_gewalt_gegen_frauen#t=549 [aufgerufen am 23.09.2021].

Roth, Anne (2019): CCC Camp, August 2019. https://media.ccc.de/v/Camp2019-10346-was_tun_gegen_digitale_gewalt_gegen_frauen#t=159 [aufgerufen am 23.09.2021].

Shephard, Nicole (2020): Digitale Gewalt an Frauen: was kann das NetzDG? Heinrich Böll-Stiftung e.V.. Zugriff am 23.09.2021 unter https://www.gwi-boell.de/de/2020/03/03/digitale-gewalt-frauen-was-kann-das-netzdg.

Shephard, Nicole (2021): Covid-19, Gender und Digitalisierung. Expertise für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung, S. 22ff. Zugriff am 23.09.2021 unter www.dritter-gleichstellungsbericht.de.

Whittaker, Joe/Looney, Seán/Reed, Alastair/Votta, Fabio (2021): Recommender systems and the amplification of extremist content. Internet Policy Review, 10 (2). Zugriff am 23.09.2021 unter https://doi.org/10.14763/2021.2.1565.

Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung (2021): Mobilisierungen gegen Feminismus und ‚Gender‘ – Interview mit Marburger Forscherinnen. In: blog interdisziplinäre geschlechterforschung, 22.06.2021. Zugriff am 23.09.2021 unter www.gender-blog.de/beitrag/mobilisierungen-gegen-feminismus.

Zitation: Katharina Mosene: Antifeminismus und die Fortschreibung von Marginalisierungen in digitalen Räumen, in: blog interdisziplinäre geschlechterforschung, 07.10.2021, www.gender-blog.de/beitrag/antifeminismus-digitale-raeume/, DOI: https://doi.org/10.17185/gender/20211007

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Katharina Mosene

Politikwissenschaftlerin am Leibniz-Institut für Medienforschung, Hans-Bredow-Institut. Gründungsmitglied von „netzforma* e.V. – Verein für feministische Netzpolitik“, aktiv bei „Deutschland sicher im Netz e.V.“. Forschungsinteressen: intersektionale feministische Ansätze im Bereich Netzpolitik, intelligente Technologien und Internet Governance, Digitale Gewalt, Hatespeech und Anti-Feminismus sowie ethische Fragen im Bereich der Künstlichen Intelligenz.

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