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Gesehen Gehört Gelesen

Aufmüpfige Frauen in Dortmund

07. Dezember 2021 | Uta C. Schmidt

Am 8. Oktober 2021 erhielten Monika Salzer, Sonja Eismann und Stefanie Lohaus den Preis der Stiftung „Aufmüpfige Frauen“ 2021. Die drei Preisträgerinnen stehen für die Bewegung „Omas gegen Rechts“ und für das Missy Magazine als Medium des popkulturellen Feminismus. Diese Bandbreite an ausgezeichneten Feminismen unter dem Label…

Gesehen Gehört Gelesen

Für einen gerechten Kanon? Nicole Seiferts „Frauen Literatur“

30. November 2021 | Tina Hartmann

Wer hätte bis vor kurzem gedacht, dass es literaturwissenschaftliche Kanonfragen bis ins Sachbuchprogramm eines großen Publikumsverlages schaffen? In Frauen Literatur: abgewertet, vergessen, wiederentdeckt fragt Nicole Seifert, wie es sein kann, dass Literatur von Frauen im Kanon der Weltliteratur, namentlich im…

Forschung

Arbeit 4.0 aus Geschlechterperspektive

23. November 2021 | Edelgard Kutzner

Mit Arbeit 4.0 wird allgemein ein digitaler Transformationsprozess beschrieben, der neue Arbeitsformen erforderlich macht. In solchen Prozessen entstehen Möglichkeiten für eine geschlechtergerechte Gestaltung der Arbeit. Wie wir in unserer empirischen Untersuchung zeigen, geschieht dies jedoch nicht zwangsläufig (Kutzner et al.…

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Tsitsi Dangarembga – Preisträgerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2021

16. November 2021 | Rita Schäfer

Am Sonntag, den 24. Oktober 2021, wurde der simbabwischen Autorin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. In ihren Werken setzt sie sich literarisch und cineastisch mit der Situation von Frauen in Simbabwe auseinander. Auch im realen Leben erhebt sie ihre Stimme. Ihr frauen-…

Interview

Hochschulmedizin geschlechtersensibel gestalten – Interview mit zwei Pionierinnen

09. November 2021 | Claudia Hornberg | Beate Kortendiek | Sabine Oertelt-Prigione

Die Professorin Dr. med. Claudia Hornberg ist nicht nur Gründungsdekanin an der Uni Bielefeld, sondern auch die erste Dekanin der nordrhein-westfälischen Hochschulmedizin überhaupt. Auch Professorin Dr. med. Sabine Oertelt-Prigione ist eine Pionierin, da sie auf ihrem Fachgebiet der „Geschlechtersensiblen Medizin“ nicht nur die…

Forschung

Weiblichkeit im Widerspruch. Spannungsverhältnisse in der Beauty-Community

02. November 2021 | Susanne Richter

Die Beauty-Community boomt auf der Videoplattform YouTube. Die sich dort präsentierenden „Schminkmädchen“ und „Beauty-Tussis“ werden nicht nur häufig belächelt, sondern auch dafür kritisiert, dass sie hohe normative Schönheitsanforderungen und tradierte Geschlechterrollen reproduzieren und mit kommerziellem Interesse…

Interview

Demokratie-Empowerment – die Expertise des Deutschen Frauenrates

26. Oktober 2021 | Josefine Paul | Uta C. Schmidt

Auch Frauenverbände sehen sich Angriffen durch autoritäre, neurechte und menschenfeindliche Bewegungen ausgesetzt. Der Deutsche Frauenrat als politische Interessenvertretung von rund 60 bundesweit aktiven Frauen­organisationen und damit die größte Frauenlobby Deutschlands hat zusammen mit der Amadeu Antonio Stiftung eine…

Debatte

Mehr Frauen im neuen Bundestag – Eine Analyse aus der Geschlechterperspektive

19. Oktober 2021 | Lea Rabe

Der Frauenanteil im neu gewählten 20. Bundestag ist wieder leicht gestiegen. 34,7 % der Abgeordneten sind weiblich – unter ihnen auch erstmalig zwei offen lebende trans Frauen. Der Anstieg lässt sich vor allem auf die Stimmenzuwächse bei den GRÜNEN zurückführen. Dennoch sind Frauen, verglichen mit der Gesamtbevölkerung,…

Interview

„ … bereits die Gründung eines Frauenkollektivs ist außerordentlich politisch!“

12. Oktober 2021 | Peng Jazzkollektiv | Uta C. Schmidt

Das PENG Jazzkollektiv veranstaltet nicht nur Festivals und kuratiert Jazzprogramme mit Musiker:innen, sondern verbindet mit seiner Arbeit einen umfassenden gesellschaftskritischen Anspruch. Im Interview mit Uta C. Schmidt erklärt es die Zusammenhänge von Feminismus, Antirassismus und Antikapitalismus. Was ist das Peng…

Antifeminismus

Affekte und Emotionen in Anti-Gender-Mobilisierungen

08. Oktober 2021 | Julia Roth | Birgit Sauer

Die Mobilisierung von Affekten ist ein Kennzeichen neoliberaler Steuerung und Regierung. In vielen gesellschaftlichen Bereichen führte dies zu einem affektiven „Exzess“ – Angst vor Überforderung, vor Verlust des Jobs oder der Kontrolle über das eigene Leben, Scham über Versagen im Wettbewerb, Wut gegenüber als Andere…