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Schlagwort: Männer

Offen für Überraschungen im Feld der Männlichkeitsforschung

30. April 2024 | Jana Fritsche | Sylka Scholz

Die Sektion Frauen- und Geschlechterforschung hat den Dissertationspreis 2023 an Jana Fritsche verliehen für ihre Arbeit „Über die Unwahrscheinlichkeit der Männlichkeitsforschung. Genealogie eines Forschungsfelds“. Das Buch ist nun in der Reihe Geschlecht und Gesellschaft erschienen. Sylka Scholz sprach mit der Autorin über…

Männlichkeit verraten?! Kim Posster über das Scheitern gegenwärtiger Männlichkeitskritik

14. November 2023 | Kim Posster | Johanna Niendorf

Angesichts der Permanenz sexistischer Verhältnisse, frauenfeindlicher und sexueller Gewalt wird insbesondere von feministischer Seite immer wieder eine kritische Auseinandersetzung mit Männlichkeit gefordert. Unter dem Begriff der ‚kritischen Männlichkeit‘ versammeln sich Ansätze, Gruppen und Initiativen, die versuchen, die…

Eine neue Perspektive auf Flucht und Männlichkeit

10. Oktober 2023 | Matthias Schneider

In öffentlichen Diskursen werden geflüchtete Männer häufig als patriarchale Gewalttäter und als Gefahr für die Allgemeinheit stereotypisiert. Von wissenschaftlicher Seite wurden diese Vorurteile schon vor einiger Zeit ausgeräumt, gleichzeitig gibt es auch hier Verkürzungen. So wird das Leben von geflüchteten Männern meist auf…

Toxische Männlichkeit kostet Milliarden – allein in Deutschland

21. Februar 2023 | Britta Kuhn

63,5 Milliarden Euro pro Jahr: Auf diese Summe beziffert das Buch „Was Männer kosten“ von Boris von Heesen die volkswirtschaftlichen Schäden patriarchalischer Verhaltensweisen. Diese Berechnung gilt nur für Deutschland und beruht auf sehr konservativen Schätzungen. Dazu kommen Nebenwirkungen, die sich nicht direkt messen lassen,…

Antifeminismus

Affekte und Emotionen in Anti-Gender-Mobilisierungen

08. Oktober 2021 | Julia Roth | Birgit Sauer

Die Mobilisierung von Affekten ist ein Kennzeichen neoliberaler Steuerung und Regierung. In vielen gesellschaftlichen Bereichen führte dies zu einem affektiven „Exzess“ – Angst vor Überforderung, vor Verlust des Jobs oder der Kontrolle über das eigene Leben, Scham über Versagen im Wettbewerb, Wut gegenüber als Andere…

Väter und Söhne. Phantasmen nationalsozialistischer Propaganda und aktuelle Filmmotive

17. August 2021 | Sebastian Winter

Affektiv aufgeladene Bilder der Auseinandersetzung zwischen „Vätern“ und „Söhnen“ spielen sowohl in nationalsozialistischen Propagandafilmen als auch in post- und antinazistischen Spielfilmen eine zentrale Rolle. In einem kleinen Forschungsprojekt untersuche ich die manifesten und latenten Brüche und Kontinuitäten solcher Bilder…

Männlichkeit als Anrufung. Michael Meuser im Gespräch mit Sylka Scholz

29. September 2020 | Michael Meuser | Sylka Scholz

Im September 2020 beendet der Soziologe Michael Meuser seine aktive Laufbahn als Hochschullehrer. Er gilt im deutschsprachigen Raum als Pionier der Männlichkeitsforschung. 1998 erschien sein Buch „Geschlecht und Männlichkeit“, mittlerweile ein Grundlagenwerk. Sylka Scholz sprach mit ihm über die Entwicklung der…

"Sounds like a real man..." – Männlichkeiten in der Popkultur

19. November 2019 | Sandra Beaufaÿs

Populäre Musikkultur und Männlichkeit sind Gegenstände, die nach ihrer kontextualisierenden Erforschung zu rufen scheinen, denn spätestens seit den 1960er-Jahren wird die mediale westliche Öffentlichkeit wesentlich durch sie geprägt. Aktuell ist in der Buchreihe „Geschlecht und Gesellschaft“ ein Band mit wissenschaftlichen…

„Wann ist man ein Mann?“ Wandel männlicher Lebenslagen und Transformation von Männlichkeit

10. September 2019 | Diana Baumgarten

„Was bedeutet es für euch, ein Mann zu sein?“ – Diese Frage haben wir für unser DFG-Forschungsprojekt „Neujustierungen von Männlichkeiten“ verschiedenen Männergruppen in unterschiedlichem Alter und in verschiedenen Städten in Deutschland gestellt. Sie scheint heute nicht mehr so einfach und vor allem nicht eindeutig zu…

Utopien

Männlichkeit in Werbespots neu gedacht?

03. Juni 2019 | Anna Vogel

Der Soziologe und Philosoph Karl Mannheim stellte fest, dass Utopien Denkräume sind, die noch gar nicht gedacht wurden und teilweise mit unserem Wissen nicht denkbar sind. Mit Utopien kann man gegebene Strukturen versuchen zu verändern oder aufzulösen, aber eben auch nur die, die für sich selbst vorstellbar und sichtbar sind (Ma…