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Autor*in: Sandra Beaufaÿs

Aufenthaltsrecht auf Zeit. Was Professor_innen über ihren Bildungsaufstieg erzählen

09. Juni 2020 | Sandra Beaufaÿs

Die französischen Kolleg_innen haben es vorgemacht – nach Pierre Bourdieus Soziologischem Selbstversuch (2002) und Didier Eribons Rückkehr nach Reims (2016) wird erzählbar, was bislang lieber schamhaft verschwiegen oder als unerheblich für den Weg zur Universität abgetan wurde: eine bildungsferne soziale Herkunft. Stimmen von…

Auf halbem Weg im Regen. Reflexionen zu Anke Stellings „Schäfchen im Trockenen“

18. Februar 2020 | Sandra Beaufaÿs

Die Gentrifizierung am Prenzlauer Berg oder das „Berliner Selbstverwirklichungsmilieu“ sei angeblich Thema des 2019 mit dem Leipziger Buchpreis ausgezeichneten Romans von Anke Stelling, „Schäfchen im Trockenen“. Rezensent_innen sehen darin wahlweise die „Suada einer Aufsteigerin“ (Jens Bisky) bzw. eine „Angstschrift gegen den…

Geballte Kompetenz zur Gleichstellung in der Wissenschaft

10. Februar 2020 | Sandra Beaufaÿs

Das CEWS (Center of Excellence Women and Science) wird 20 Jahre alt! Seit dem Jahr 2000 arbeitet das Kompetenzzentrum daran, mehr Geschlechtergerechtigkeit in die deutsche Wissenschafts- und Forschungslandschaft zu bringen, seit 2006 als Teil von GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften in Köln. Zum internationalen…

"Sounds like a real man..." – Männlichkeiten in der Popkultur

19. November 2019 | Sandra Beaufaÿs

Populäre Musikkultur und Männlichkeit sind Gegenstände, die nach ihrer kontextualisierenden Erforschung zu rufen scheinen, denn spätestens seit den 1960er-Jahren wird die mediale westliche Öffentlichkeit wesentlich durch sie geprägt. Aktuell ist in der Buchreihe „Geschlecht und Gesellschaft“ ein Band mit wissenschaftlichen…

Bereit, Grenzen zu überschreiten. Interview über Emmy Noether mit Mechthild Koreuber

05. November 2019 | Sandra Beaufaÿs

Emmy Noether (1882–1935) war in vieler Hinsicht die erste Mathematikerin des 20. Jahrhunderts. Mit ihren ungewöhnlichen Arbeitsmethoden und ihrem originellen Denken trug sie maßgeblich dazu bei, ein strukturelles Denken in die mathematischen Disziplinen zu bringen. Bereits mit ihrer Habilitationsschrift von 1918 löste sie…

„Postpatriarchale Gesellschaft“ (noch) nicht in Sicht

14. Mai 2019 | Sandra Beaufaÿs

Wo stehen wir aktuell gesellschaftlich im Hinblick auf das Geschlechterverhältnis? Diese Frage ist nicht ohne Weiteres zu beantworten. Anzeichen für einen Bruch mit überkommenen Geschlechterkonzeptionen stehen neben Hinweisen auf (Re)Traditionalisierungstendenzen, die zurück zu „Anno Tobak“ zu führen scheinen. In dem Buch Strukt…

Machtpositionen und Machtmissbrauch in der Wissenschaft

12. März 2019 | Sandra Beaufaÿs

Frauen sind in den letzten Jahrzehnten weit gekommen, ihr Anteil an hohen Führungspositionen ist jedoch weiterhin gering. In wichtigen professionellen Bereichen, die mit hohem Prestige besetzt und mit Macht ausgestattet sind, bleiben Frauen somit unterrepräsentiert. Die Wissenschaft stellt in dieser Hinsicht keine Ausnahme dar,…

Nicht verjährt: Rosa Luxemburgs Perspektive auf Staat und Demokratie

15. Januar 2019 | Sandra Beaufaÿs

Vor 100 Jahren wurde Rosa Luxemburg am 15. Januar 1919 in Berlin ermordet. Wer war die Frau, die ein für ihre Zeit ungewöhnliches Leben als politische Aktivistin und Wissenschaftlerin führte? Und welche Nachwirkungen hat ihr Werk in der einzigen politischen Stiftung im deutschsprachigen Raum, die einen Frauennamen trägt? Ein…

Ausstieg aus der Wissenschaft – Problem oder gute Idee?

23. Oktober 2018 | Sandra Beaufaÿs

Der Ausstieg aus der Wissenschaft sei ein Geschlechterproblem, so heißt es allenthalben. Frauen verlassen nach ihrem ersten Studienabschluss und auch noch nach der Promotion die Hochschulen häufiger als ihre Kommilitonen. Doch ein zweiter Blick lohnt und er sollte sich darauf richten, wohin diese Frauen gehen, welche…